Kraftplätze für jeden
Josch 2007
Auf diesen Seite stelle ich Kraftplätze im Schwarzwald vor, die wohl auf die meisten Menschen eine sehr positive Wirkung ausüben
Burgbachwasserfälle bei
Schapbach
Glaswaldsee bei Schapbach
Die Burgbachwasserfälle bei Schapbach
Zwischen Wolfach und Freudenstadt liegt die Gemeinde Schapbach und dort der Burgbachwasserfall, der mit einer Höhe von 32 m einen imposanten Anblick bietet.
Eine Wanderung zum Burgbachwasserfall ist ein Erlebnis fürs Auge und für die Ohren. Der „Burgbach“ fällt über 32 m über einen Felsen hinunter und fließt ruhig weiter bis zur Wolf, dem Namensgeber des wildromantischen Wolftales. Der Burgbachwasserfall ist somit einer der höchsten freifallenden Wasserfälle in Baden-Württemberg. In den Monaten März bis Juni und September bis Dezember wird der Wasserfall an bestimmten Terminen beleuchtet. Die Tourist-Information organisiert auch eine romantische Fackelwanderung zum beleuchteten Wasserfall.
Aus Richtung Wolfach kommend, den Ort durchfahren, bis links der Straße das Gasthaus "Zum letzten G´ster" auftaucht. Direkt gegenüber befindet sich der Wanderparkplatz, mit Infotafel und Wanderkarte. Es existiert eine sehr gute Markierung und ein Rundweg ist ausgeschildert. Der Rundweg führt zum Wasserfall, wieder zurück auf den Hauptweg und dann auf die anhöhe oberhalb des Wasserfalls, wo sich eine schöne Aussichtshütte befindet, mit Blick über das Wolftal. Die Wanderung führt anschließend auf angenehmen Wegen um den Berg herum und wieder zurück zum Ausgangspunkt, am Wanderparkplatz. Dauer ca.2-3 Std. gemütlichen Fußmarsches.
Das blaue Auge des Schwarzwaldes genannt und in einem Naturschutzgebiet gelegen, erreicht man aus verschiedenen Richtungen zu Fuß oder aus dem Wolftal, bei Schapbach, per Auto. Aus Richtung wolfach kommend, kurz nach Schapbach, weißt ein Schild zum Glaswaldsee, der linker Hand der Fahrstrasse liegt. Von der Landstrasse schlängelt sich eine geteerte Fahrstrasse immer weiter in das Seitental des Wolftals hinein. Am Ende der Straße befindet sich ein gebührenpflichtiger (!!!) Pkw-Parkplatz, auf dem sich Hinweistafeln und Landkarten befinden. Am Ende des Parkplatzes, bei der Schranke, beginnt das Naturschutzgebiet und wir folgen dem breiten Schotterweg, der später in einen steil ansteigenden Pfad übergeht, der einen schon mal schwer atmen lässt. aber keine sorge, auch untrainierte Spaziergänger schaffen den Anstieg ohne Probleme.
Es bietet sich an, den See auf weichen Pfaden, zu umrunden und auf einer der vielen Sitzbänken ausruhend, seine Gedanken fließen zu lassen und Erholung pur zu geniesen. Für ganz mutige Wanderer besteht die Möglichkeit eine Runde im dunklen Wasser des See´s zu schwimmen....wer wagt es?
Von
der See-Ebene (960) lohnt ein Blick auf den etwa 120 Meter tiefer liegenden,
malerischen Glaswaldsee (840). Ein Eiszeitgletscher hat diesen Karsee aus dem
Buntsandstein herausgehobelt. Er diente einst den Flößern als Schwellweiher, um
mit dem angestauten Wasser die gefällten Stämme zu Tal zu schwemmen. Im Jahr
1743 gab es eine Katastrophe, als sich im Frühjahr wegen einer raschen
Schneeschmelze eine große Menge Wasser hinter dem Wall aufstaute. Diesem Druck
hielt der Damm nicht mehr stand. Der See lief schlagartig aus, und die Flutwelle
zerstörte im Seebachtal mehrere Bauernhöfe und riss auch die Bewohner mit.
Aufgrund seiner Unberührtheit zählt der Glaswaldsee zu den herrlichsten „klaren
blauen Augen" des Schwarzwaldes. Der Name des Sees kommt von einer Glashütte,
die im 17. Jahrhundert mitsamt einem Weiler im Seebachtal stand. Dort wurde in
früheren Zeiten Glas für die Flaschen des Rippoldsauer Sauerbrunnens
hergestellt. Erst war er als Wildsee bekannt, dann als Sebenweiher und der
Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob schrieb über den See, der für ihn
„unbeweglich wie ein Stück Ewigkeit" dalag: „Es ist wohl der kleinste, aber nach
meinem Geschmack der feinste Bergsee des Schwarzwaldes, und zwar deshalb, weil
er der düsterste ist und voll von einer Melancholie, die es einem förmlich
antut, in seinem Wasser zu sterben“.