DIE HEILIGEN BÄUME DER KELTEN

Wie ich schon bemerkte lebten die Kelten im Einklang mit der Natur. Einige Baumarten waren ihnen heilig.

EBERESCHE

Das Holz der Eberesche soll kraftvoll und gut für das offene Feuer sein und gewährt Schutz.

ERLE

Aus den Blüten der Erle kann grüne Farbe hergestellt, aus ihrem Holz, rote Farbe.

WEIDE

Die Hexen fertigten aus dem Holz der Weide gerne ihre Hexenbesen! Für die Kelten brachten die Zweige dieses Baumes Schönheit und Liebe.

ESCHE

Die Kelten pflanzten Eschen gerne vor ihrer Haustür, den dieser Baum ist ein Beschützer. Kein Kelte würde jemals eine Esche fällen!

WEISSDORN

Weissdornzweige wurden zu Beltane in die Häuser gebracht. die Kelten glaubten, darin wohnen die Feen der Musik und Poesie. Auch ein Weissdornstrauch durfte niemals zerstört werden.

EICHE

Mächtig und heilig ist die Eiche. Die Druiden glaubten daran, dass eine Eiche, die vom Blitz getroffen wurde, am Mächtigsten sei. Die Eiche symbolisiert Fruchtbarkeit, Magie und Kraft.

STECHPALME

Die Zweige der Stechpalme dienten als Schutz und zur Hilfe bei schweren Herausforderungen.

HASELNUSS

Zweige des Haselnuss-Strauchs sollten Leuten bei der Ausübung einer Kunst helfen.

APFELBAUM

Der Apfelbaum war der heilige Baum in Avalon. Ein Zweig des Apfelbaumes sollte helfen,

Menschen zu heilen und der Schlaflosigkeit Einhalt zu gebieten.

WEINSTOCK

Wollte man mit der Anderswelt in Verbindung treten, tat man dies in der Nähe eines Weinstocks

EFEU

Eine "weibliche" Pflanze. Sie symbolisiert Ausdauer, Stabilität und psychische Fähigkeiten

SCHLEHDORN

Der Schlehdorn sollte alles negative einfach neutralisieren.

FICHTE

Ein heiliger Baum des Lebens und des Todes. Er stand als Symbol der Weisheit.

HEIDEKRAUT

Ein Zweig des Heidekrautes sollte Reichtum und Glück bringen.

(Quelle: http://www.homepages.de/home/komtur/index.html)


 

Tiersymbole in der keltischen Mythologie

 

ADLER

Der Adler steht aufgrund seiner Größe und Flügelspannweite für die Kraft. Auch werden mit ihm Weisheit und königliche Würde verknüpft.
 

DRACHE

In Darstellungen keltischen Ursprungs wird der Drache häufig in Knotenwerken dargestellt. Oft hat er ein schnabelähnliches Maul. Er wird meistens mit kriegerischen Handlungen in Verbindung gebracht und steht somit für Streitmacht, aber auch für Helden.
 

EBER

Der Eber entstammt wie der Hirsch dem geheimnisvollen Wald. So wird auch dieser als Gott des Waldes (Esus) verehrt. Seine Aggressivität und Angriffslust führen dazu, daß er häufig als Kriegssymbol verehrt wird.
 

EULE

Die Eule wird in vielen Kulturen verehrt. In erster Linie wird sie als ein Symbol der Weisheit gesehen. Auch Beschützerfunktionen werden ihr nachgesagt.
 

HAHN

Der Hahn galt bei den Kelten als heiliges Tier und in einigen Gebieten wurde er auch nicht verzehrt. Er galt als der Verkünder des neuen Tages. Ebenso symbolisierte er Liebeslust, Fruchtbarkeit Überfluß. Als kämpferischer Vogel ist er auf Helmen und Münzen zu sehen.
 

HASE

Wie auch der Hahn galt der Hase in vielen keltischen Gebieten (besonders in Britannien) als heiliges Tier und wurde nicht verspeist. Er gilt als Tier des Mondes und symbolisiert somit Wachstum und Fruchtbarkeit.
 

HIRSCH

Der Hirsch wird zum einen direkt als Gottheit verehrt (Cernunnos), zum anderen gilt er als Symbol der Fruchtbarkeit und Beschützer des Waldes.
 

HUND

Der Hund wird meist als Begleiter von Göttern und Göttinnen dargestellt. Hündinnen stehen für Fruchtbarkeit, Heilung (Lecken von Wunden), Kinderliebe und Begleitung. Männliche Tiere symbolisieren Jagd, Kampf und Tod uns Wächter.
 

KUH

Die Kuh galt bei den Kelten als eine Verkörperung der Muttergöttin. Ausserdem steht sie für Wiedergeburt, Stärke und Fruchtbarkeit.
 

PFERD

Pferde werden in vielfältiger Weise dargestellt. Sie sind in Zeiten des Krieges wichtige Lebensformen. Reiter und Wagenlenker gehörten zu den angesehensten Personenkreisen. Pferdedarstellungen finden sich in Statuen, Felszeichnungen und auf Münzen. So vielfältig wie ihre Darstellung ist auch ihre Symbolik: Schönheit, Schnelligkeit, Fruchtbarkeit und Bewegung.
 

SCHLANGE

Einfache Zickzacklinien sind als früheste Darstellungen von Schlangen zu finden. Zu späteren Zeiten wurden sie in Spiralform und auch als Schlangenlinien dargestellt. Ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung (Abstreifen der alten Haut) machte sie zu einem Symbol der Wiedergeburt. Durch ihre große Anzahl an Nachkommen wurden sie außerdem für ihre Fruchtbarkeit verehrt. In vielen Geschichten findet man Schlangen als Wächter wichtiger und geheimnisvoller Stätten.
 

SCHWAN

Schwäne sind in der keltischen Mythologie oft Ziel von Verwandlungen, sowohl zur Strafe als auch zur Rache. Ihr weisses Federkleid steht für Reinheit, ihre Gestalt für Anmut.
 

 

Die Bedeutung der Zahlen

EINS

Der numerische Wert der Zahl eins ist bedeutungslos. Der eigentliche Symbolgehalt erklärt sich aus dem Sinnbild des Eies, für welches die Zahl eins steht. Das Ei symbolisiert Fruchtbarkeit, Schöpfung, Verjüngung und Wiedergeburt. Es wird ausserdem mit der Muttergottheit in Verbindung gebracht.

ZWEI

Die Zwei wird mit Augen in Verbindung gebracht, auch ihr numerischer Wert ist bedeutungslos. Sie steht für die absolute Sicht, das absolute Wissen, magisches Wissen und auch dämonische Kraft.

DREI

Die Drei bezeichnet bei den Kelten die drei Seiten des Lebens (Geburt, Leben und Tod). Hinzukommen noch andere Dreierbeziehungen, wie z.B. Himmel, Erde und Wasser, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Einheit, Macht und Vollkommenheit. Diese Beziehungen werden meist in Form von Dreiecken dargestellt. Entsprechend dieser Verehrung der Drei, gehen die Kelten auch häufig von einer dreifaltigen Muttergottheit aus.

 

 

 


Andere wichtige mystische Gegenstände und Wesen

HARFE

Die Harfe ist eins der Zupfinstrumente der Kelten. Im Kampf gespielt sollte sie eine kampfunterstützende Wirkung zeigen. In einigen Geschichten wird die Harfe auch als beseeltes Instrument, welches drei Melodien - Lachen, Seufzen und Schlummern - spielen soll, beschrieben. Dies macht sie dann zu einem Symbol für die Unsterblichkeit der Seele. In Irland ist die Harfe Nationalemblem.

HORN

Von der Natur abgeschaut vereint das Horn das männliche und weibliche Prinzip in sich. Dieses spiegelt sich in den Vorstellungen von ungezähmter Natur-, Stoß-, Kampf- und Fortpflanzungskraft sowie Fruchtbarkeit. Als Füllhorn enthält das Horn Gaben von der Muttergöttin. Als Gabe wird auch ein zusätzliches Horn bei Tieren (gehörnte Schlangen, oftmals Drachen) oder auch Menschen (z.B. Hörner auf Helmen) gesehen. Das Trinken aus Hörner symbolisiert Erneuerung oder Belebung der Lebensgeister.

KESSEL

Der Kessel, ein Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, wurde auch als Grabbeigabe verwendet. Die machte ihn wahrscheinlich zu einem Symbol der Wiedergeburt. In seiner Funktion als ein Gerät, das zur Zubereitung von Essen genutzt wird, symbolisiert er Überfluß, Gastfreundschaft und Unerschöpflichkeit.

KREUZ

Die typischen keltischen Kreuze sind mit einem Kreis versehen. Das Kreuz steht für die Himmelsrichtungen aber auch für den Weltenbaum.

STEIN

Steine sind neben anderen Materialien, wie z.B. Holz oder Knochen, der wichtigste Rohstoff zur Herstellung von Waffen, Kultstätten und Behausungen. Aus historischer Sicht sind sie als frühe keltische Schriftzeugnisse wichtig, wie z.B. die Ogham-Steine und Grabsteine. Im spirituellen Sinne dienten sie als Heilmittel. Auch wurden sie als Kultsteine, Schutz und Hilfsmittel zum Wahrsagen verwendet.

FEEN

Feen sind weibliche Naturgeister, die Einfluß auf Schicksal und Tod haben und durchaus auch dämonischen Charakter annehmen können. Bei den Inselkelte spielten sie eine große Rolle. Sie wechselten von der übernatürlichen in die natürliche Welt über, zwischen denen es keine Grenzen gab und nahmen sichtbar oder unsichtbar am Leben der Menschen teil. Bei ihnen waren auch die Helden und Götter zu Hause.

(Quelle: http://www.informatik.uni-bremen.de/~rupp/Mythologie/feen.html)