Immer wieder sind wir in unser näheren Umgebung auf Spuren der Kelten gestoßen, sei es in Form von Schanzen oder auch nur in Form von Steinhäufen, die uns als Reste von Keltenheiligtümern vorgestellt wurden. Irgendwann wurden wir neugieriger und es kam der Tag der "Keltenexkursion" im Schwarzwald von der ich hier berichten möchte.

Eines vorneweg: hier werden einige Fotos vorgestellt aber keine Informationen gegeben, wo diese Keltenplätze liegen. Der Grund ist ganz einfach der, dass auch so schon genug (vielleicht zu viele) Neugierige diese Plätze aufsuchen und so mancher Ort sehr darunter gelitten hat. Sei es durch den Abfall der zurück bleibt, die Erosion durch zu viele Begehungen oder einfach die Entweihung mancher geweihter Ritualplätze, die so keine Brücke mehr zur Anderswelt sind.

Einige der Plätze die ich hier vorstelle, sind auch nach Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden noch extrem energetisch geladen Diese enormen Kräfte lassen Wünschelrute und Pendel kräftig ausschlagen und so manche sensible Person, die sich zu lange auf einem negativen Feld aufhält, wird Tage benötigen um wieder fit zu werden.

Doch nun genug der langen Vorrede, beginnen wir eine Reise zu den Keltenplätzen.

 

Unser erster Kontakt auf unserer Spurensuche führt uns an ein bekanntes Ausflugsziel im Schwarzwald, dessen geschichtliche Vergangenheit wohl nur wenigen Menschen bekannt sein dürfte. Hier erhebt sich, mitten in einem kleinen Waldstück eine Felsformation mit interessanten Einzelheiten. Nähert man sich dem Felsen von der Seite, anstatt von unten, entdeckt man die markanten Gesichtszüge eines Menschen, die aus dem blanken Fels, dreidimensional herausgearbeitet sind. Besonders die Nase muss dem Künstler enorme Arbeit abverlangt haben, zumal  sich alles  über einem Abgrund befindet, wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann. Übrigens lassen sich alle Bilder mit Rand, per Mausklick vergrößern.

 

Oberhalb des Gesichtes, das wohl als eine Art Schutzsymbol diente, finden sich andere interessante Objekte. Besteigt man den Felsen von der oberen Seite her, die einigermaßen leicht zugänglich ist, sieht man ein Felsspitze vor sich gegen den Himmel ragen. Auch sie scheint aus Menschenhand entstanden zu sein, was noch mehr durch die Tatsache unterstrichen wird, dass sich  hinter dieser Spitze versteckt, mehrere Opferschalen befinden. Diese sind aus dem blanken Fels herausgearbeitet und befinden sich in Schwindelerregender Höhe über dem Abgrund.

Hier sieht man 2 Opferschalen, die von der rechten Seite her fotografiert wurden. Auf dieser Seite gibt es keinen Abfluss

Die Form und Ausrichtung der Felsspitze lässt eine menschliche Arbeit vermuten. Der Stein ist zwar verwittert, doch die pyramidenähnlichen Kanten sind gut zu erkennen

Hier die Opferschale links hinter der Felsspitze. In diesen Schalen wurden allerlei Opfergaben dargebracht, angefangen von Getreide, Früchten,bis hin zu Tier und in manchen Fällen auch zu Menschenopfern. Deutlich zu erkennen die Abflussrinne nach links

Diese Felsspitze gehörte wohl direkt zum Kult- und Kraftplatz der Kelten, den direkt dahinter befinden sich die Opferschalen

Hier noch eine Aufnahme aus größerer Entfernung, deutlich sichtbar der Menhir und die Schalen

Hier befinde ich mich auf einem Vorsprung des genannten Felsens. Man sieht deutlich wie hoch der Felsen über den Wald hinausragt und kann sich dadurch in etwa vorstellen in welcher Höhe die Kelten damals ihre Kultplätze anlegten


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Wußten sie, dass es auch im Schwarzwald Steinkreise wie in Stonehenge gibt? Ganz klar, unsere Steinkreise sind längst nicht so spektakulär, aber es gibt sie. Leider wurden zahlreiche dieser alten Kultstätten vor langer Zeit zerstört, doch manche haben die Zeiten überdauert, andere nur in Fragmenten.

Hier nun also ein Steinkreis im Schwarzwald. Leider kommt man nur schwer an das Gelände heran, aber man kann es gut erkennen. Im Hintergrund fehlen ein paar Steine, die vom Bauer zur Bachbefestigung verwendet wurden. Ansonsten kann man den Kreis ablaufen, er ist wirklich rund. Bis auf die Birken wächst darin nicht viel, auch als Viehweide taugt es nicht besonders, da die Tiere solche Stellen meiden.

 

Nicht weit entfernt finden wir einen weiteren Steinkreis, doch diesen kann man in der Gesamtheit nicht fotografieren, da er in einem Wald liegt. Auch von diesem Kreis fehlen einige wenige Steine, dafür stoßen wir auf andere Besonderheiten.

 

Dieser riesige Altar- und/oder Opferstein steht etwa im Zentrum des Steinkreises. Er wurde von einer anderen Stelle hierhergebracht und aufgebaut. Deutlich ist zu erkennen, dass er aus einem unteren und oberen Block besteht, die jeweils tonnenschwer sein müssen. Oben findet sich eine sauber herausgearbeitete Opferschale mit Abflussrinne

Aufgrund des Lichtspiels etwas schwer zu erkennen, die Opferschale

hier der Ablauf der Opferschale, über diese Rinne floss die flüssige Opfergabe in die geheiligte Erde

Am zweiten Stein findet sich ebenfalls eine schöne Schale, die gut zu erkennen ist.

Hier noch einmal deutlich sichtbar, dass der Stein aus verschiedenen Teilen besteht, die angepasst und aufeinandergesetzt wurden. Dazu stand damals natürlich keinerlei Hebezeug oder kran zur Verfügung.

Noch eine Ansicht der Opferschale

Innerhalb des Steinkreises befinden sich große Hünengräber, die ähnlich den Opfersteinen aus riesigen Steinblöcken bestehen. Diese wurden bearbeitet und aufgesetzt, damit die Toten einen Schutzplatz hatten

Noch eine Ansicht einer Grabstätte innerhalb des Steinkreises

Dieser Baum befindet sich innerhalb des Kreises, und scheint auf einer der Kraftlinien zu stehen, die hier vorhanden sind. Dadurch wurde er in Mitleidenschaft gezogen

Interessant ist, dass tatsächlich sehr viel Pflanzen, die in solchen Gebieten wachsen, verkrüppelt sind. Die Wünschelrute zeigt dann an, dass diese Pflanzen ausgerechnet auf den Kraftlinien wachsen,was bisweilen zu einem bizarren Wuchs führt. Siehe oben das Bild vom verkrüppelten Baum.

Wir werden noch weitere solcher Exemplare sehen.

Dass die Kultstätten der Kelten keineswegs so unbekannt waren, wie man meinen könnte, zeigen die nächsten Bilder. Die Aufnahmen entstanden etwa in der Mitte der Luftlinienstrecke zwischen dem Steinkreis und den vorhergehenden Bildern und was sie zeigen ist nicht ungewöhnlich für den Raum Schwarzwald.

 

Scheinbar nur ein christliches Kreuz auf einer Anhöhe....

Am Fuss des Felsens finden sich mehrere kleine Höhlen, in denen Figuren der christlichen Religion stehen. Dort sind Maria, Josef und das Jesuskind untergebracht. Alles ist mit Blumen geschmückt

die Öffnungen sind schön rund herausgearbeitet, der gesamte Felsen sieht irgendwie künstlich aus. Eine Besteigung zum Kreuz und eine genaue Begutachtung ergeben, dass es sich hier um eine Kultstätte der Kelten handeln muss. Der Felsblock liegt eindeutig "auf dem Kopf" die sichtbaren Öffnungen waren ursprünglich oben und wurden als Opferschalen genutzt, während die Stelle mit dem Kreuz eigendlich unten lag. Hier wüteten sozusagen religiöse Eiferer und kippte den Kultfelsen der Kelten um. Kaum ein Wanderer wird das so ohne weiteres erkennen

sucht man den Bereich hinter dem umgekippten Felsen ab, erkennt man verkrüppelte Bäume. Der Körper scheint aufgedunsen, ähnlich dem Baum der sich innerhalb des großen Steinkreises befand

Beide Bäume stehen auf den Nord/Süd bzw.Ost/West Achsen des ürsprünglichen Platzes des Kultfelsens. Der Platz hat also immer noch seine immense Energieausstrahlung, obwohl der Fels einige Meter weiter liegt. Das zeigt, dass die Kelten solche Felsblöcke auf besondere Plätze schleppten um diese zu markieren

Auf den Bildern erkennt man auch noch deutlich, wie tief sich der Fels ursprünglich in der Erde befand. Der Rand, der wie der Rand eines Pilzhutes aussieht, war noch im Boden versenkt. Man muss sich das Ganze nur auf dem Kopf vorstellen.

So wie an diesem Ort, wurden die Keltenplätze an unendlich vielen anderen Orten christianisiert. Experten meinen, dass von alten Kirchen und Kapellen im Schwarzwald, bis zu 90% auf alten Kelten-Kultplätzen erbaut wurden. Gleiches gilt für Klöster und andere religiöse Stätten. Viele tragen bis heute noch die Spuren des keltischen Erbes in ihrem Namen und auf ihren Plätzen. Doch das ist ein späteres Thema dieser Homepage. 

 

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